.:Angelo Kelly Piano Drums Tour 2005 22.07.05 - D-Freiburg im Breisgau:.

Bericht von Sarah

Ca. einen Monat zuvor haben meine Freundin Mary und ich von Angelo Kelly's Piano Drums-Tour gehört und vor allem, dass er auch in Freiburg im Breisgau, also Süddeutschland, Halt machen wird. Mary hat wohl nur halb ernst zu mir gemeint, ob wir da hin wollen.. und ich hab da so ziemlich sofort gemeint, warum denn nicht?! Hab Ferien und es wäre ne tolle Gelegenheit Angelo mal wieder live zu sehen. Und ausser dem... Mary hämmert selber gerne mal auf den Drums rum und ich fand auch, dass Angelo schliesslich bei den Konzerten mit der Family immer tolle Solos hingelegt hatte. Also reservierte Mary beim Jazzhaus in Freiburg Tickets für uns.
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Gestern morgen war es also soweit. Bei mir ging der Wecker kurz vor 7 Uhr morgens.. oder besser gesagt, meine Uhr piepste mich wach. Ich hatte bereits am Vortag meine Sachen bereit gelegt, musste nur noch die Verpflegung einpacken. Doch ich war trotz dem etwas knapp mit der Zeit dran und musste mich beeilen runter zu kommen, um den Bus nicht zu verpassen. Aber erst als ich unten war, merkte ich, dass meine Uhr ja bekanntlich 2 Minuten vor ging... hätte also ein klein Wenig langsamer machen können . Aber egal, so hab ich auf jeden Fall den Bus nicht verpasst. Am Bahnhof angekommen, hatte ich noch mehr als ne halbe Stunde Zeit, bis der Zug Richtung Basel fuhr. Somit ging ich noch kurz was zu essen kaufen und setzte mich dann erst mal mit ner 20min-Zeitung hin. Der Zug fuhr dann um 8:34 Uhr Richtung Basel. Ca. um 10 Uhr kam ich dann in Basel an. Ich ging die Rolltreppe hoch und sah mich um, um zu erfahren, auf welchem Gleis der Zug nach Freiburg fahren wird. Ich hatte mich dann auch gleich der Rolltreppe für auf das entsprechende Peron zugewandt, als ich von weitem Mary entdeckte, die gerade diese runter fuhr. Ich eilte hin, doch eine Frau kam mir dazwischen... "Hallo Marianne!", rief ich zwischen ihr durch... hehe... und Mary schien doch für ne Sekunde überrascht zu sein. Unten am Peron haben wir uns begrüsst und sind dann auch gleich in den Zug ab nach Freiburg gestiegen.

In Freiburg sind wir ausgestiegen und haben auch erst gleich mal vorgehabt, schauen zu gehen, wo das "Jazzhaus" denn sei. Da wollten wir uns schliesslich am Abend das Konzert anschauen und -hören gehen. Wir sind also dem Plan gefolgt, den ich ausgedruckt haben und die ganze Strasse entlang gelaufen. Weit und breit aber kein Jazzhaus. Da haben wir mal die Strassenseite gewechselt und uns nochmals die Hausnummer angeschaut. Nr. 1... wäre also wohl doch ganz am Anfang der Strasse gewesen. Sind also zurückgelaufen.. und, hehe.. schon wieder fast neben durch gelaufen. Nur aber eben nun auf der richtigen Strassenseite. Hab's aber noch gerade entdeckt *gg*. Gut, da waren wir also... das wäre auch geklärt gewesen. Wir gingen dann los, um diese Kirche anschauen zu gehen... mit dem grünen Dach... vis-à-vis vom Bahnhof. Weiss immer noch nicht, wie die heisst *gg*. Aber egal. Wir liefen über die Brücke und gelangten in eine Art kleinen Park, wo dann auch die Kirche war. Einfach wirklich schön. Hatte zwar irgendwie ein paar komische Leute da, aber das liess uns nicht von abhalten ein kleines Foto-Shooting durchzuführen *g*. Aber nicht sehr lange. Wir gingen dann um die Kirche rum um ein Bisschen mehr von zu sehen und dann wieder zurück über die Brücke, um die Altstadt zu suchen.. Nicht Mary? Wer hatte nun Recht??!! Wir gingen wieder die Strasse entlang, wo wir bereits das Jazzhaus gesucht hatten, denn da war ein Schild mit Hinweis zur Altstadt gewesen... aber eigentlich hatte ich so ne Ahnung, dass man wohl auch einen kürzeren Weg hätte einschlagen können. Wir gingen dann um die Ecke und kamen an einem Spielplatz vorbei. Da haben zwar ein paar Teenie-Boys einander mit Sand und Steinchen beschmissen, aber wir setzten uns dann trotz dem weiter drüben auf ne Bank, um mal endlich was zu essen. War schon nach Mittag und wir hatten Hunger. Wir haben dann unseren Phantasien und Wunschvorstellungen freien lauf gelassen, und wenn es wirklich danach gegangen wäre, dann hätten gewisse Kids auf diesem Spielplatz gespielt *gg*. Aber eben.. wirklich ernst hatten wir das eh nicht gemeint . Wir gingen dann auch bald mal weiter und entdeckten ne Kirche, die wir dann auch sofort noch anschauen gehen mussten. So liefen wir der Altstadt entgegen.. und wurden zwischen durch immer wieder fast von nem Fahrrad überfahren *gg*. Wir hatten es nicht so im Griff, auf welcher Seite nun die Fussgänger gehen sollten, und wo die Fahrräder. Sowas gibts bei   uns in der Schweiz halt nicht. Wir entdeckten dann, nach dem wir schon ne ganze Weile gegangen waren, den Anfang der Altstadt. Yippi!! Endlich gefunden *gg*. Wenn mir nur nicht so spät erst in den Sinn gekommen wäre, dass ich diese ja eigentlich auf der Karte vis-à-vis vom Bahnhof geortet hatte und man einfach gerade aus gehen konnte. Aber egal!! Das Münster hatten wir dann auch entdeckt.. auf jeden Fall das Dach davon. Und darauf gingen wir nun zu. Aber .. jaja.. so einfach war's doch nicht. Mary meinte dann, dass wir schon zu weit gegangen seien und schlängelten dann wieder etwas mehr zurück durch die Gässchen und zwischen den Häusern durch. Irgendwann kamen wir zu so ner Art Kreuzung, wo sich auch Trams kreuzten. Und genau deswegen drehte ich mich mal um und... ahh, das Dach vom Münster.. direkt hinter uns *gg*. Wir waren nur wieder so kurz davor es zu übersehen! Also, sofort die andere Gasse entlang und nicht in die Wassergräben treten, die quer durch die Stadt gingen.. und somit erreichten wir auch das Münster. Das lag ziemlich in Gerüsten, was aber in Bern auch nicht anders ist. Auf dem Platz war gerade ein Markt, wo wir uns ein bisschen umsahen und dann gingen wir auch kurz ins Münster rein, um uns dort eine Vorstellung machen zu können, wie das aussieht. Gegen den Kölner Dom natürlich gar nichts. Da blieben wir aber nicht lange drin.. so sehr interessierte es uns nicht und ausser dem war es total warm dort drinnen. Wir gingen dann weiter, sahen noch einige schöne Häuser und machten Fotos. Ausser dem versuchten wir uns wieder zurecht zu finden und vor allem den Weg zurück zum Bahnhof. Wir entdeckten dann, dass in Freiburg die "Migros" auch bekannt und auch noch "Supermarkt des Jahres 2004" war. Hehe. Wir setzten uns dann an einen Brunnen hin und ruhten uns ein bisschen aus, bevor es dann noch einige Kilometer (?) weit zurück zum Bahnhof ging. Wir hatten wirklich den perfekten Rundgang durch die ganze Stadt gemacht *g*. Und das ohne Karte oder irgendwelchen Führer. Am Bahnhof gingen wir mal erst auf's Klo und dann setzten wir uns ne Weile auf ne Bank und ruhten uns aus. Da war ne Mutter mit ihren 2 Kindern. Der Junge war wohl so 12 Jahre alt und die Kleine wohl knapp etwas über 1 Jahr alt, denn sie wackelte recht beim Gehen *gg*. War so süss und wir sahen ihr ne ganze Weile zu, bis sie dann auf den Zug gingen. Wir gingen uns dann bei der Eis-Bude, die es gerade dort hatte, ein Eis kaufen. Aber ehrlich gesagt, wenn wir das gewusst hätten, wie das schmeckt, wären wir lieber um die Ecke zu McDo gegangen *gg*. War nicht wirklich gut. Wir liefen dann neben dem Jazzhaus vorbei. Es war ca. halb 5 und es waren 3 Leute dort, die wohl bereits auf den Einlass warteten. Wir fanden, es war noch zu früh und liefen ein Stück weiter und setzten uns dann dort auf ne Treppe. Gegen halb sechs gingen wir dann zum Jazzhaus zurück und setzen uns auf die Treppe, wo bereits ein paar andere waren. Und so warteten wir.. um halb sieben sollte dann der Einlass sein.

 

Ich war in Gedanken versunken als gegen viertel nach sechs plötzlich ein kleiner "Aufruhr" durch die Leute ging. Ich hörte Getuschel, als mir jemand mit dem Fuss in den Rücken stiess... ein "Sorry" und Mary stupste mir mit dem Ellbogen in die Seite. Dann sah ich Haare *g*, Angelo von der Seite her... ja und dann beruhigten sich die Leute wieder, als alle durch die Tür ins Gebäude verschwunden waren. Dann etwas nach halb sieben war der Einlass. Natürlich war ein Gedränge, zwar nicht ganz so schlimm, aber eben. Die Reservierung hatte auf jeden Fall geklappt und wir kamen ohne weiteres herein. So setzten wir uns in der 3. Reihe auf n Stuhl, und ich konnte endlich auf's Klo *gg*. War echt mal dringend gewesen... hab dann auch gleich entdeckt, dass Angelo seine DVD "Call & Response" verkaufte, wie ich Mary vorprovezeit hatte.

Um halb acht begann dann das Konzert. Angelo wurde angekündigt und noch ein paar Verhaltensregeln durch gegeben. Fotografieren ist erlaubt, aber ohne Bllitz, da für ne DVD gefilmt wurde. Filmen strengstens verboten! Alle bitte sitzen bleiben und auch rauchen war nicht erwünscht. Und so begann Angelo zu spielen . Zwei Titel spielte er, als er dann nach vorne kam und begann zu reden.

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Angelo: Ja, schönen guten Abend.. herzlichen Dank, dass Sie gekommen sind.. auch ein Dankeschön an das "Drumhaus", dass sie das...

Zuschauer ruft rein: ... Jazzhaus...
Angelo: ..was?
Zuschauer: .. Jazzhaus...

Angelo: Nein, das Drumhaus.. Schlagzeuggeschäft! Die haben das nämlich organisiert, aber wir sind im Jazzhaus, das stimmt. Und eh, ja ich.. hab heute mein 10. Konzert von dieser Tour. Meine 1. Piano drums-Tour und ...ja, ich hab diese Idee vor 2,5 Jahren gehabt. Zu der Zeit habe ich sehr, sehr viel.. ...einen Schlagzeuger verfolgt... besonders als Videomitschnitten.. der heisst Terry Bosing und.. das ist ein hervorragender Schlagzeuger, besonders im Bereich melodisches Schlagzeugspielen. Und ist
wirklich einer der Pioniere in dieser Form und hat es sehr, sehr weit gebracht mit melodischen Schlagzeugen. ...ich hab jahrelang irgendwie ihn als.. nicht Idol, aber als Inspiration gesehen und... ...wollte auch immer sowas in der Art machen. Aber ich hab für mich nicht das richtige System ... gefunden. Also ich wollte es nicht genau so wie er machen. Ich wollte es schon anders machen, aber wie wusste ich noch nicht. Und .. bis ich vor 2,5 Jahren irgendwie darauf gekommen bin, dass er das eigentlich anders aufbauen müsste. Ich hab irgendwie gedacht man müsste es wie eine Klaviertastatur aufbauen. Was er jetzt hat, oder auch damals, ist dass das Schlagzeug immer mit den Jahren grösser und grösser geworden ist, aber von der Aufteilung mehr oder weniger geblieben ist. Also die höheren Tombs sind immer kleiner geworden und winziger und die tieferen mehr nach rechts, und ich hab halt gedacht, man müsste komplett wegdenken vom Schlagzeug, man müsste es wie vom Klavier übernehmen. Das, find ich, macht einfach mehr Sinn, chromatisch aufbauen mit den weissen und schwarzen Tasten ermöglicht einfach viel viel mehr melodisches und harmonisches Arbeiten, finde ich. Und dann versuchen, halt den Rhythmus noch dazuzugeben. Und das war halt mal eine Analyse ihm gegenüber. Nicht als Kritik, sondern einfach, ich dachte, das würde dann noch mehr Sinn machen. Und ja, schliesslich kannte ich ihn nicht und immer noch nicht, aber ich dachte mir, warum mach ich das nicht selber. Und ab dem Punkt, ab diesem Moment, konnte ich diese Idee nicht mehr aus dem Kopf kriegen und musste es einfach probieren, ob es nicht nur in der Theorie sondern auch in der Praxis Sinn macht und funktioniert. Hab dann ein paar Monate lang mit all möglich verschiedenen Proto-Tombs und Proto-Typen, all möglichen Trommeln versucht so ne Art ersten Proto-Typen dieses Konzepts zu erstellen, zu erbauen. Und hab es auch hingekriegt, dass es irgendwie Sinn gemacht hat. Es klang natürlich grottenschlecht, aber es hat irgendwie.. es hat funktioniert. Von der Aufteilung, vom Aufbau und es hat auch auf einmal direkt Sinn gemacht, so eine Melodie zu schreiben. Vielleicht, weil ich gerne Klavier spiele oder ich weiss nicht, aber auf jeden Fall hat es direkt Sinn gemacht, so das aufzubauen wie ne Klaviertastatur. Und auch von den Stimmen her hat das funktioniert, in Halbtonschritten und so weiter, da dachte ich mir, okay, das musst du jetzt auch wirklich mal hinkriegen, dass eine Firma das mit dir entwickelt, dass es auch gut klingt. Und das es nicht nur Sinn macht, sondern auch gut klingt, gut zusammen anhört für mich und für den Zuhörer. Und das war dann jetzt die letzten zwei Jahre ein richtiger Kampf, eine richtige Suche und eine Zusammenarbeit mit verschiedenen Firmen wie z.B. RAV und Anatolien Becken. Und das hat, ja, diese letzten zwei Jahre ungefähr gedauert, bis man denen das erklärt hat. Diese Idee und was man dafür braucht und wie man das machen muss. Dann geht es hin und her, und was für Trommeln, wie klein, wie gross.. und ein Fell, zwei Felle. Ich hab da schon mehrere verschiedene Versionen.. und hin und her bis es dann... das hier, wie es jetzt steht, ist erst seit vier, fünf Wochen so. Und ich hab davor mit so ne Art Proto-Typ davor gearbeitet, aber das kam doch ein bisschen später, als erhofft, aber das ist immer so, und es hätte auch gar nicht dazukommen können und ich hätte vielleicht die Tour absagen müssen. Also in sofern... ich bin auch froh, dass es geklappt hat und dass ich mich sofort reingefunden hab, dass ich mit dem Set sofort auch ne Bindung hatte und ich hoff, wohl fühl. Also wie gesagt... diese Idee vor 2 ½ Jahren, dann ungefähr zwei Jahre ein Hin und Her, mit den Firmen versuchen das zu entwickeln. Wie ist das möglich, wie kann man überhaupt Becken stimmen. Ich meine, wenn man die maschinell macht, kann man das auswiegen mit ganz billigem Kupfer oder so was, und dann vielleicht.. aber dann klingt das auch so wie so Kindergarten, so mit den Glocken. Und ich wollte schon, dass die wirklich ein bisschen besser klingen wie richtige Becken, aber etwas dicker und.. das sind halt handgemachte Becken. Und das war auch so ne Sache. Bis man...*seufzt* ich musste nach Istanbul fliegen zu der Firma Anatolien, wo die das herstellen und die machen’s immer noch per Hand alles und die haben sicher das fünffache davon mindestens produziert, weil man kann es einfach nicht exakt auf den Ton hämmern oder per Hand herstellen. Und dann musste ich halt von ganz vielen versuchen die Töne auszusuchen und hab das Glück gehabt wirklich nach ein paar Tagen ein Oktav hinzukriegen und, hätte auch schief gehen können und gar nicht klappen können. Ich war da also total, total glücklich, als ich zurück gefahren bin, weil eh... geflogen bin,.. weil.. von Istanbul fahren.. *lacht*... weil ich einfach wusste, okay das ist jetzt auch geschafft, das Nächste. Und so war es jetzt wirklich eine Reise, jetzt ein paar Jahren, und.. das war mehr so ein Hobby von mir, weil ich sprich nicht andere Sachen zu tun habe, aber jetzt ist es da und ich bin auch zufrieden mit dem Sound, und kann damit arbeiten, kann komponieren seit einem halben Jahr jetzt fast. Und ja, das ist so ungefähr die Geschichte von Piano drums, von der Idee bis hin zu der Umsetzung bisher.
Ich wird jetzt weitere zwei Stücke spielen und dann gibt es eine kurze Pause, weil das Instrument ein akustisches Instrument ist und sich auch verstimmt. Das heisst, vor ner Stunde, bevor Sie alle reingekommen sind, habe ich das letzte Mal gestimmt, und es ist dann ein bisschen schon verstimmt. Es geht aber immer noch wenigstens zwei Songs und dann gibt es ungefähr eine zehn max. 15 Minuten Pause, da werde ich stimmen. In der Zeit können Sie, ja, was trinken oder zur Toilette gehen.. eine rauschen. ... übrigens, es war nicht meine ... meine Frage, dass man nicht raucht. Also ich weiss nicht, wer das gesagt hat unter meinem Namen... das mit dem Filmen und Blitz stimmt schon. Also wenn es die ganze Zeit blitzt, ist nicht so toll, aber mit dem Rauchen... kein Problem, ich rauche gerne
eine mit *lacht*. Nein, also falls das der ... falls es nicht so erwünscht ist im Club, kann ich das verstehen, aber kam auf jeden Fall nicht von mir... dem Künstler... ich spiel noch zwei weitere Stücke und dann gibt’s ne kurze Pause.

 

In der Pause haben Mary und ich uns dann erst mal die DVD und das Poster geholt, welche man dort kaufen konnte. Die Pause dauerte ja nicht so lange. Wir gingen auf’s Klo und redeten ein bisschen, entdeckten ein paar bekannte Gesichter, z.B. aus dem Kelclub, bevor es dann auch gleich schon wieder weiterging.

Angelo: Der nächste Song ist eine Ballade, eine sehr ruhige Ballade. Ich hoffe sie gefällt Ihnen. Und jetzt.. jetzt fangen wir wieder an, oder... ich warte noch ein paar Sekunden... ja, okay...

-und so spielte er die Ballade. Als er damit fertig war, erklärte er zur Überleitung der nächsten Stücke folgendes...

Angelo: ..., ich werde als nächstes ein sehr kurzes Stück spielen. Aber was ich sagen wollte ist, dass ich danach in einen improvisierten Solo reingehen werde. Es ist so, dass bei den meisten Stücken.. also es ist unterschiedlich, zum Beispiel, das letzte Stück ist komplett ohne Solo. Es ist einfach arrangiert oder geschrieben, und ich versuche es halt jeden Abend richtig zu spielen, keine Fehler zu machen. Und bei anderen wiederum gibt es halt Stellen, wo ich einfach in dem Moment improvisiere, aber dann wieder zum Thema komme. Also ich hab einen Rahmen. Das nächste Stück wird sehr klein sein, ist auch was nicht improvisiertes, aber danach werde ich halt ein improvisiertes Solo machen, das komplett ohne irgendwelche vorgegebenen Ideen oder erarbeiteten Patterns oder wie auch immer. Es ist eher halt in dem Moment und.. kann sehr kurz sein, kann aber auch sehr lange sein. Insofern, ich weiss nicht, wenn es zu lange dauert, gehen sie einfach nach Hause. *alle lachen* Also, ja.. je nach dem, wie’s halt sein soll. Und danach, nach dem Solo, möchte ich Ihnen halt auch die Möglichkeit geben, ein paar Fragen zu stellen. Es ist zwar eher als Konzert gedacht, die Tour, aber ein bisschen Workshop-Charakter kann es haben. Ein paar Fragen kann ich auch beantworten... also, wie gesagt ein kurzes Stück und dann ein improvisiertes Solo. Okay...

Er hat also das kurze arrangierte Stück mit der nachfolgenden Improvisation beendet. Ich weiss nicht, wie das für Profi-Ohren klang, aber ich fand, man hat gar nicht richtig bemerkt, dass das improvisiert sein soll. Ich denke, da spielt Angelo wirklich echt gut. Nach Beendigung dieser Stücke, gab er noch eine kurze Erklärung dazu ab und man durfte danach Fragen stellen.

A: Ja, .. also wie gesagt, das Zweite davon war im Moment und halt, wenn man was findet, dann versucht man dann irgendwie es zu behalten und es nicht direkt irgendwie zu vergessen. So Melodie oder Pattern. Und man läuft zwar manchmal auch in Sackgassen rein, also man sucht etwas und es geht nicht ganz so auf, wie man es sich vorstellt, aber... das ist halt so. Es ist auch sehr spannend, das zu wagen, zu machen, und man gewöhnt sich auch immer mehr dran. Dieses Gefühl, halt ins nichts reinzugehen, diese Suche, und das besonders vor Publikum zu machen, ist halt nochmals eine Überwindung und man hofft, dass man trotz dem ruhig ist und dass man für sich einfach Inspiration schöpfen kann und einfach machen kann. Und es kommt mit der Zeit. Ich gewöhn mich dran, immer mehr, mehr dran, das auch auf der Bühne machen zu können.

Ja, also jetzt wäre doch auch die Möglichkeit Fragen zu stellen, trauen Sie sich ruhig,... und einfach die Hand hoch und einfach los fragen, hier ist eine...

Mary hatte eine Idee, was man fragen könnte. Ich hab ihr gesagt, sie solle sie stellen, dass die Frage gut sei. Doch Mary hat gezögert und ich dachte, sie wolle nicht und somit war meine Hand bereits nach oben geschnellt und ich stellte Angelo die erste Frage.

Ich: Wie viele Stunden Übung braucht das am Tag, um so zu spielen?

Während Angelo die Frage beantwortete, schaute er mich die ganze Zeit an. Mir war das beinahe ein bisschen unangenehm... wusste nicht so recht, wo ich jetzt hinschauen sollte *g*.

 

 

Angelo: Die Frage war, wie viele Stunden ich üben muss, um das spielen zu können. Es ist nicht, damit man das spielen kann. Vielleicht würde jemand eine Stunde brauchen und der andere, würde gar nicht brauchen, der andere würde das nie erreichen. Wirklich je nach dem. Für mich ist es so, dass ich versuche, wenn ich zu Hause bin ein paar Stunden rein zu kriegen, aber ich schaff es leider nicht immer, weil ich halt viele andere Tätigkeiten habe... und.. früher habe ich sicherlich, als Jünglicher, fünf bis acht Stunden am Tag geübt und da hab ich auch Zeit gehabt und dazu noch Konzerte fast heute ist es halt schwieriger. Aber ich versuch es, dass ich wirklich konzentrierter und, dass ich wirklich, wenn ich nur eine Stunde habe oder zwei, dann versuch ich die wirklich konzentriert das durchzuarbeiten, was ich machen will und erreichen will. Und früher hat man einfach so fünf, sechs Stunden vor sich hingespielt. Das war sicherlich gut, um die Praxis zu haben, aber die hab ich auch so. Da Ich  fast jeden Tag oder jeden zweiten Tag ein Konzert spiele und das ist auch Praxis, das ist auch Erfahrung und insofern das Üben gilt mehr dafür, dass ich einfach versuche Trockenarbeit zu machen, dass ich mich wirklich weiter technisch und auch von der... zum Beispiel hier für musste ich dann doch viel schreiben und auch viel mit diesen in Kontakt kommen. Besonders die letzten Wochen vor der Tour hab ich wirklich versucht so viel wie möglich Tage zu blocken und dann sechs bis acht Stunden verbracht habe (jemand im Publikum niest) .. *alle lachen*... Gesundheit... also sechs bis acht hundert ... umm... sechs bis acht Stunden versucht habe zu komponieren, arrangieren. Das  auch im Kopf zu behalten, die ganzen Arrangements, zu verfeinern und ja... insofern..

Da hinten ist ne Frage...

Zuschauer: Mit wie vielen Jahren haben Sie Schlagzeug gespielt?

Angelo: Ich hab mit zwölf angefangen. Also ich hab zwar mit singen mit 2 ½, 3 Jahre alt   angefangen. Also jetzt auf der Bühne. Und dann habe ich mit fünf Gitarre angefangen. Also jetzt, ich bin kein grosser Gitarrer, aber ich spiele halt genug um Songs zu schreiben und so, also ganz easy... und ja, das Schlagzeug ist ein Instrument gewesen, das mich immer sehr fasziniert hat. Und ich hab das halt mit zwölf endlich anfangen können. Ich hab ein paar Jahre vorher für ein Schlagzeug gefragt und hab es dann, als ich zwölf war für Weihnachten bekommen.

U
nd bereits folgte die nächste Frage, die er wie folgt beantwortete...

Angelo: ...du meinst, wie es klingen würde, wenn ich mit anderen Musiker spielen würde? Also ne Band oder Jazzband.. einfach Bassisten dazu..? ... Ich weiss es noch nicht. )Ich hab’s noch nicht wirklich ausprobieren können. Es war für mich das erste Ziel, dass ich erst selber damit klar komme, dass ich das im Griff habe und dass ich dann nach der Tour den Schritt eingehe, dass ich halt mit anderen Musikern dann das ausprobiere. In welche Richtung das geht, ob das in Jazz-Richtung oder klassische Musik, im Orchester zum Beispiel, oder Pop/Rock, weiss ich nicht. Mal schauen. Aber ich werde sicherlich da Sachen probieren. Wie schnell so was geht, ist ne Frage der Zeit und wie es sich das ergibt. Weil die anderen Musiker müssen auch Bock drauf haben für das Experiment. Aber sicherlich wird es auch die Richtung gehen.

Die nächste Frage, fand ich auch sehr interessant. Es zeigte einfach irgendwie, dass viel in den Zeitschriften zu lesen war, was so nicht stimmte. Ich hatte das nämlich nicht so gewusst.

Angelo: Wer mein Lehrer war? Zuerst hatte ich kein Lehrer. Zuerst die ersten zwei Jahre hab ich selber einfach auch Kassetten gehört und versucht einfach nachzuspielen. Hatte allerdings eine gewisse Musikkenntnis und Routine. Das hab ich sicherlich mit Rhythmus allein statt mit gewissen Sachen. Und dann hab ich Gott sei Dank einen sehr, sehr guten Lehrer bekommen, den viele von euch sicherlich kennen... das ist der Billy Cobham. Und der ist wirklich einer der hervorragendsten Schlagzeuger dieser Zeit und ist wirklich auch ein Meister. Und der ist auch etwas älter, aber der hat wirklich sehr, sehr viel erlebt und sehr mit für Musik getan. Und er hat mir wirklich zwei Jahre lang so viel gegeben, also im Unterricht. Erst mal hat er mir die richtige Position, richtige Technik und solche Sachen beigebracht. Aber dann hat er mir nicht beigebracht, was ich spielen soll, sondern eher was ich spielen kann. Also im Sinne von, dass ich offen bin für Improvisation, dass ich offen bin für.. dass man das Schlagzeug wie jedes andere.. oder jedes andere Instrument als Sprachrohr sehen muss, dass man da einfach mit kommunizieren kann und man damit ausdrücken kann, eine Geschichte erzählen, wie auch immer... solche Sachen hat er mir beigebracht. Also Technik, sowohl auch sehr, sehr viel Wissen... was ich sicherlich nicht alles direkt verstanden habe, mit 14, 15 versteht man gewisse Sachen nicht wirklich, aber nach und nach kam das, und ich kau immer noch dran. Die letzten Jahre hab ich nach wie vor sehr, sehr viel Kontakt mit ihm und wir machen oft so ne Art Duett-Konzerte zusammen.. das nennt sich Call & Response.. das ist quasi ein improvisiertes Konzert, wo wir uns zusammen.. uns gegeneinander stehen und miteinander reden. Das ist kein schneller, weiter, höher Contest... das ist eine Unterhaltung, die meistens sehr spannen ist und immer jeden Abend anders ist. Das hab ich in den letzten paar Jahren nun öfters gemacht, auch ne DVD gemacht in der Art, und.. es ist halt schwierig manchmal mit ihm was zu machen, weil er oft terminlich nicht kann oder ich nicht kann... z.B. ich wollte mit ihm jetzt.. er wollte mit mir im Oktober eine Tour in Kanada machen, das wären zehn Workshops gewesen. Und als er mich gefragt hat vor ein paar Wochen, ob ich mitkomme, hab ich gesagt, ich kann nicht, weil ich habe von Oktober bis eine Tour mit meiner Familie... und eh.. (alle klatschen).. und das war sicherlich... nene, ich klatsche nicht. Ich wäre sehr, sehr sehr gerne in Kanada mit dem Billy Cobham gewesen. Ich meine, das ist jedes Mal wirklich eine wahnsinns Ehre und auch wenn wir per du sind und wirklich wie Freunde sind, es ist trotzdem... er ist ein Meister und ich lerne jedes Mal von ihm. Auch nur wenn wir telefonieren und einfach zwei Stunden über Gott und die Welt reden, dann hab ich danach noch mal gelernt. Und, ... also Billy Cobham ist für mich ein wahrer Meister und mein Lehre in Musik, auf jeden Fall. Er ist aber kein Gott für mich, kein Guru oder so was.. also, das ist nicht.. das ist dann zu viel. Ja also, kein Schreien.. ich hab zu Hause keine Fotos von Billy Cobham und bete und ja...


Hier ist ne Frage...

Nächste Frage wurde gestellt.

A: Ob er das mag? Ja, Billy Cobham, der hat von vorne herein... also als ich diese Idee hatte, hab ich immer mit ihm darüber gesprochen, was er davon hält, weil es ist halt schon wichtig seine Meinung, finde ich, und ob er da ein paar Tipps hat. Er hat mir immer wieder so ein paar Hinweise gegeben, was man machen könnte, mit den Kessel und Grösse und gewisse Sachen. Er ist halt.. er kennt sich auch wirklich sehr gut aus in dem ganzen Schlagzeugbereich und auch die Pattern.. und er war auch sehr angetan von der Idee und hat es nie, mich belächelt oder so. Hat auch den Sinn dahinter verstanden und meinte, es macht Sinn wie du das machst. Du komponierst viel und ja... macht irgendwie Sinn. Und dann hat er jetzt auch auf der Messe, als ich auf der Musikmesse gespielt hab, hat er es auch gesehen und war auch da. Und hat auch gefragt, ob ich auf einer seiner nächsten Platten auch damit spielen könnte. Ob das terminlich klappen wird, weiss ich nicht... mal gucken. Aber der ist angetan und es ist.. dieses Konzept und ja, das freut mich natürlich.


Hier ist noch eine...

Die nächsten beiden Fragen waren zu erwarten..

Angelo: Die Frage ist, ob auch eine Tour der Piano Drums durch Europa geplant ist. Also erst mal, morgen und übermorgen sind die letzten zwei Konzerte und ich wollte nicht eine zu grosse Tour dies Mal machen, weil ich wusste nicht, wie es ausgeht. Ich wusste nicht, ob die ersten zwei Konzerte völlig in die Hose gehen und ich merke, uh, die Leute mögen das nicht und ich war im Dunkeln die letzten 2 ½ Jahre und wusste halt nicht, ob es gut ankommt. Und ich war davon überzeugt, aber keine Garantie, ob die Leute es mögen. Und bisher, die Reaktionen waren immer hervorragend und es ist sehr, sehr schön zu wissen, weil ich dann weiss, dass es nicht nur ein Ego-Trip ist, sondern auch Sinn macht. Dass es die Leute auch empfangen und mögen. Und ich habe gerade erst wirklich begonnen und ich würd gerne doch im nächsten Jahr eine weiter Tour machen, wo ich das sicherlich noch einen Schritt weiter bringen werde, mehr Kompensation habe und das Instrument im Griff haben werde. Da werde ich sicherlich auch Europaweit so sicherlich 30, 40 Termine dann machen. Weil es sich dann anbietet, auf jeden Fall dann länger auf Tour zu gehen.

... und ich wär ja für Bern, nicht wahr Mary? *g*.

Zuschauer: Auch in der Schweiz?

Angelo: Auch Schweiz... ja, ich glaub schon. Der Billy Cobham, der wohnt ja in der Schweiz und ich wollte ihn sowieso demnächst mal fragen, ob er mir ein paar Clubs,.. die Kontakte geben kann.. vielleicht Zürich oder Bern... aber es ist nicht sicher. Es kommt auch auf die an, die das aufbauen, ne. Ja...Dahinten ist ne Frage...


Nächste Frage war irgendwie, wie sie es mit den verschiedenen Tombs beim Stimmen gelöst haben, mit den verschiedenen Durchmessern und so...

Angelo: Also, wie du schon gesagt hast, ich habe verschiedene.. zum Beispiel, ich hab... ungefähr glaub ich 14 oder 15 achter Tombs und das ist eine Oktave. Das heisst es gibt von C runter auf C und...

Zuschauer: Also die oberen sind ziemlich hart und die unteren weich?

Angelo: Richtig. Es wär sicherlich besser, wenn man auf grössere Grössen sofort, also schneller gehen würde, aber dann würden hier niemals 2 ½ Oktave hier reinpassen. Insofern.. ich hab versucht soweit es geht mit achter, bis es halt noch haltbar ist und dann mit zehner ungefähr das gleiche und dann mit zwölfer. Und das hat Gott sei Dank einigermassen funktioniert, aber man muss schon ein bisschen den Dreh raushaben bei der Stimmung. Aber das kommt dann mit der Zeit. Also dass ich auch schnell merke, dass jetzt ja  ist okay und jetzt geht’s gerade zu sehr in die falsche Richtung. Okay... Dahinten, nächste Frage...


Also, die nächste Frage verstand wohl einfach keiner. Was hat das mit Piano drums zu tun?? Aber na ja, ich denke, alle haben sich reichlich amüsiert. Und Angelo konnte sich irgendwie auch kaum mehr einkriegen.hihi.

Zuschauerin: Ich wollt mal fragen, weshalb hast du keine Westafrikanische oder (?) afrikanische Trommeln?

Angelo: Warum ich keine afrikanischen Trommeln dabei habe?? Umm. *lacht*... ich weiss es nicht. Ich hab dafür keine Antwort. Wisst ihr das? Umm.. weil ich es einfach nicht dabei habe und... *lacht* tut mir leid, aber .. nein, .. aber .. es ist ja sicherlich.. umm.. ich weiss nicht, was ich dazu sagen soll. Ich hab sie einfach nicht dabei, weil ich... ich glaubte, ich hab gedacht das reicht. Das ist genug... sollte ich noch mehr Zeug haben.. ich kann die ganze Bühne voll machen... uhmm, weil ja... ich bin perplex, tut mir leid. Okay.. ja...Dahinten war noch ne Frage?...

Zuschauerin: Wie soll es aussehen am Ende das Piano Drums?

Angelo: Am Ende? Ich weiss es nicht. Ich bin sehr zufrieden, dass es jetzt schon so weit gekommen ist. Und wie es in ein paar Jahren aussieht, das weiss ich noch nicht. Das Konzept an sich, dass man das chromatisch aufbaut, glaub ich, wird bleiben. Es werden sich hie und da vielleicht Sachen ändern, im Bereich der Füsse, was ich da rhythmisch alles mache.. wird sich vielleicht da auch ein paar Sachen ändern, optimieren. Ich hoffe auch, dass ich das noch weiter bringen kann, kompasatorisch, dass es noch mehr Sinn macht, dass es noch besser klingt, dass auch die Melodien besser sind. Dass ich auch technisch weiter komme. Also, das sind alles Feinheiten, solche Sachen, die am Ende vielleicht doch einen grossen Schritt machen. Aber ich weiss es nicht, es wird.. ich werde es erst wissen, wenn ich da bin. Also..

Angelo: Okay. Da hinten ist noch ne Frage, ja?...

Zuschauerin: Könnten Sie sich vorstellen ein Konzert in Amerika zu machen? Also jetzt nicht nur, aber zu mindest ein Konzert. Ich wüsste jetzt, in Florida sind jede Menge Leute, die sie gerne hören würden.

Angelo: Meinen Sie jetzt mit Piano drums oder mit der Familie? Oder wie... in welcher..

Zuschauerin: Sie können gerne auch mit der Familie anreisen...

Angelo: Sicher, ich sag nicht nein. Wenn man möchte, dass ich rüber komme nach Amerika, das heisst Florida und wo auch immer, wenn das machbar ist, dann sicherlich. Bzw. mit der Familie auch gerne, aber, das ist immer eine Frage von.. ja das ist halt, dass es umgesetzt wird, das dauert schon viel und Leute müssen überhaupt uns  kennen alles.. überhaupt ermöglichen kann. Aber ja, sicherlich. Ich würd gerne in Amerika spielen und auch ganz vielen anderen Ländern.

Zuschauerin: Ja, wenn ich ungefähr so 5000 Leute motivieren kann oder...

Angelo: Wow.. machst du ein Angebot, oder... 5000 Leute? Wen kennst du denn alles? Das ist nen wahnsinns (?)acount irgendwie

Z: Nein, aber ich hab ein Jahr Zeit und wenn ich.. also sie sagen mir, wie viele Leute sie brauchen, um dass es sich lohnt und ich versuch das zu organisieren...

A: Dann würde ich vorschlagen, ich hab da drüben ein .. er heisst Sven Lehmann. Er ist meistens am Stand. Und der macht sehr viel im Booking-Bereich. Und.. red mal mit ihm drüber. Wenn du das umsetzten kannst, dann... Wahnsinn. Ja, okay..
ich muss leider jetzt zu Ende machen mit den Fragen. Also, falls jemand doch noch eine Frage hat... ich werde leider nach der Show erst abbauen müssen. Wir müssen innerhalb von einer Stunde alles raushaben müssen. Weil hier heute Abend um zehn eine 90er Party *lacht* stattfindet und insofern, spiel ich jetzt weiter, aber sonst gibt’s nicht mehr so viel mehr Zeit.. um neun Uhr muss ich leider aufhören.. ich spiel jetzt noch ein paar Songs und ja... vielen Dank.

(spielt 2 Stücke)

A: Vielen Dank. Ich werde jetzt noch weitere 2 Stücke spielen und leider danach muss ich sofort mit meinen Leuten abbauen. Und kann auch leider nicht direkt Zeit nehmen für irgendwelche Autogramme und so, aber wenn manche von euch doch warten möchten, werde ich, wenn ich alles eingeladen habe mit meinen Leuten, eine Stunde ungefähr nach der Show, schätzungsweise. Würde ich dann oben noch ein paar Autogramme geben. Also, für die, die noch warten wollen, mach ich dann später. Okay.. vielen Dank.
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Nach dem, die zwei weiteren Stücke gespielt waren, machten sich Angelo und seine Leute sofort an den Abbau. Die meisten Leute warteten wohl noch, vor allem halt die Fans. Während dem Abbau durfte man sogar noch Fragen stellen. Mary und ich haben dann noch Sandra getroffen, auch aus der Schweiz, und wir warteten auf der Seite, bis sie fertig waren mit dem Abbau. Da Angelo aber nicht direkt nach dem Konzert Autogramme geben konnte, wir aber die Gelegenheit nicht einfach sausen lassen wollten, hiess das, dass wir erst auf den späteren Zug gehen konnten. Aber zum Glück hatte es noch einen... Angelo nahm sich dann total viel Zeit für jeden einzelnen und erfüllte geduldig die Autogrammwünsche. Es war wohl so ne halbe Stunde später, als er sich dann verabschiedete und weiter ging.

Sandra, Mary und ich gingen dann Richtung Bahnhof. War ja nicht weit, wir mussten uns nicht beeilen. Wir holten uns bei McDonald’s noch was zu essen und dann kam allerdings auch bereits der Zug. Wir kamen wohl alle sehr müde zu Hause an, aber es hat sich mal wieder total gelohnt. Es war schön Angelo zu treffen und die Piano Drums sind wirklich cool. Klingt total super. Kann jedem empfehlen, sich das mal anzuhören.